239, Bilder kneten

In der Beschreibung der Bilder die Gedanken kneten, Farbe zu erwirken. Im Dunkeln malen, bis die Nacht zerreißt: um nichts zu sehen mehr. Auf dem Boden der Grind, Malgrund, im Gras liebend das Gras, im Fleisch Fleisch sein. Den Einfall des Lichts üben bis nichts Umgeleitetes dem Auge erscheint. In der grauen Rinde, den Perlon gestrümpften höllisch hellen Schenkeln. Die Detonation des Werks – ein Befehl, geschrumpft zu industriellem Bewusstsein, 100000-faches Aufhören. Ich wie ein Nichts während des Erbrechens der Zeit, ausgestoßen aus dem verglückten Leben. Ausgespien brauchts kein Licht. Pollution ohne Zensur. Kein Reim. Tiefer, in den Katakomben der Geometrie züngeln Überfluss zeugende Schlachtfelder, geruchlose Linien. Gewinn bleibt Flugzeug Panzer Maschinengewehr, da zirkelt Blut die Schnitte. 10 Minuten später ist das Feld gepflügt, schön, die Farbeimer ausgequetscht; Gewein hält sie offen. Breite Beine, Gehen oder Empfangen: gerade aus/ bleibend/ liegend. Probe, auf das Farbe den Tod hält. Leben weicht vor Blau Grün Orange. Teufel mein Tintenfass, Unterwelt der Pigmente.